Prinzip

Berrin Nakipoðlu-Schimang
Fachberaterzentrum beim Hessischen Kultusministerium

 

Koala ist ein Prinzip

  • Koala ist kein fertiges Projekt, sondern  eine didaktische Entscheidung.
  • Koala geht von der Zweisprachigkeit der Schüler/innen aus. Ihre Sprachen  werden zueinander in Beziehung gesetzt mit dem Ziel, ihre Sprachenkompetenz insgesamt zu erweitern. Sie sollen in die Lage versetzt werden, selbstständig mit ihrer Zweisprachigkeit  umzugehen und sie weiter zu entwickeln.
  • Das Prinzip, die Schüler/innen dort abzuholen, wo sie sind, wird auch auf ihre Herkunftssprachen und -kulturen angewandt. (Erhöhung des Selbstwertgefühls)
  • Koala bedeutet die Initiierung eines interkulturellen Lernens zwischen den kooperierenden Lehrkräften und damit auch der SchülerInnen und Schüler und deren Eltern.
  • Koala ist die inhaltlich-methodische Koordination des  Unterrichts in der Herkunftssprache (UHS) und des Gesamtunterrichts.
  • Koala ist die Integration von Kriterien von DaF/DaZ (Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache) in den Gesamtunterricht.
  • Koala zielt auf die Koordinations- bzw.. Kooperationsbereitschaft der  Lehrkräfte, die mit den gleichen  Schulanfänger/innen und Eltern zu tun haben.
  • Koala zielt auf die Einbeziehung der Eltern.
  • Koala ist ganzheitlich und damit Teil eines umfassenden Lernens in offenen, dezentralisierten Unterrichtsformen in herkunftsheterogenen Klassen.
  • Koala ist mehr als eine Koordinierte Alphabetisierung und setzt sich auch im dritten und vierten Schuljahr fort. (Koordinierung von Sachunterrichtsthemen, gemeinsame Projekte u.s.w.) 
  • Koala ist schulbezogen, das Prinzip wird schulbezogen angewandt bzw.. weiterentwickelt und ist damit auch veränderbar.

 

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